Vom Schnipsel zum Beitrag.

Letzten Freitag habe ich den 150ten Blogbeitrag veröffentlicht. Mit dem heutigen Beitrag öffne ich die Tür weit und gebe Einblick, wie die Beiträge entstehen.

Alles startet mit einer Idee oder zumindest mit einem Ideenschnipsel. Seit ich im März 2011 den Blog schreibe, hat sich meine Wahrnehmung verändert. Ich achte stärker darauf, ob sich Themen (über die ich lese, von denen ich höre, die ich selbst erlebe) eignen könnten, irgendwann einmal ein Blogbeitrag zu werden. Diese Schnipsel halte ich entweder in meinem Notizbuch fest oder gleich in meiner Blogideen-Sammlung in Evernote.

Meistens am Montagabend wähle ich ein Thema aus und eröffne meine Blogschreibstube. Sowohl Themenauswahl wie auch das Schreiben gehen mir manchmal flott von der Hand und an anderen Abenden muß ich um jedes Wort kämpfen. Selten, wenn es gar nicht geht, wechsle ich noch einmal das Thema. Danach geht es besser. So dauert das Schreiben eines Beitrags zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden. Besonderen Spaß macht es mir, die Überschrift zu finden. Kurz und knackig und neugierig machend soll sie sein.

Im Anschluss folgt ein weiterer vergnüglicher Teil und ich male ein den Text begleitendes Bild. Wobei: Malen kann ich eigentlich nicht, aber ich kann zumindest so die Striche in Beziehung zueinander setzen, dass ein dem Text dienliches Bildchen herauskommt.

Mit dem Entwurf geht es dann zum Lektorat: Meine Frau liest dankenswerter Weise immer den Prototypen und ich am Dienstagmorgen auch noch einmal. Nach den Änderungen folgt die Veröffentlichung und Bekanntgabe über Xing, Facebook sowie das Versenden der Erinnerungsemails. … Fertig.

Und dann kommen die Leser. Und ich freue mich riesig, wenn es viele sind. Und bin dankbar für Reaktionen, Vorschläge, Meingungen und andere Perspektiven.

12 Responses to Vom Schnipsel zum Beitrag.

  1. Michael says:

    Herzlichen Glückwunsch zum „150er-Jubiläum“ – mach weiter so!
    Michael

  2. Martin Wiederhold says:

    Lieber Herr Nowag,

    ich freue mich immer auf Ihre Blogbeiträge. Danke für 150 neue Anregungen und auch den Blick hinter die Kulisse.

    Viele Grüße von Martin Wiederhold

  3. Karl-Heinz Rausch says:

    Lieber Christoph,
    vielen Dank , daß du mich jeden Dienstag zum Nachdenken und Überlegen anregst.
    Die besten Grüße aus Hösbach
    Karl-Heinz

  4. Lieber Karl-Heinz,

    ja, auch unsere Welt ist bunt mit vielen verschiedenen Facetten und Perspektiven. Schön, wenn ich von Zeit zu Zeit Anregungen geben kann.
    Und noch schöner, wenn man (ich) begleitet werde wie von Dir, Rüdiger, Nico und einigen anderen.

    Beste Grüß
    Christoph

  5. Annette Spelters says:

    Lieber Herr Nowag,

    meiner Meinung nach sind Ihre Malereien das Pünktchen auf dem i und insofern ziemlich gut. Für Ihre Blogbeiträge bin ich Ihnen wirklich dankbar, da sie nicht nur Ihre Wahrnehmung erweitern.

    Bitte machen Sie weiter so !

    schöne Grüße aus Wegberg
    Annette Spelters

  6. Almut Schleifenbaum says:

    Doors wide open…..
    wieder einmal: welch ein schöner Beitrag, Christoph! Merci für die Linse in die Schreibstube und die wieder und wieder geöffneten Türen….. das ist Handarbeit und Hingabe aus einem Hirn. Auf die nächsten 150 Beiträge, und die nächsten 150 Kommentare zu deinem blog :-).
    Viele Grüße!

  7. Hallo Christoph,

    auch ich gratuliere zum Jubiläum. Deine Beiträge sind immer hochinteressant und regen zum Nachdenken und kritischen Hinterfragen an. Hoffentlich findest du auch zukünftig noch viele Schnipsel, die zu einem Blogeintrag taugen!

    Liebe Grüße
    Thomas

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