Schreibtisch Angela Hamatschek

Angela Hamatschek

delfi-net Kanzleiberaterin
Expertin für kreatives Kanzleimarketing 

http://www.kanzlei4you.com/index.htm

http://delfi-net.de/

Mein Schreibtisch steht in unserer Wohnküche. Einer unserer Hunde sitzt immer mit auf der Eckbank und bellt, wenn ich Blödsinn mache. Das ipad liegt da, weil ich viel unterwegs bin. Notizen die ich mir gemacht habe, übertrage ich dann. Der Kopfhörer ist angeschlossen, weil ich am Nachmittag ein Online-Seminar gehalten habe. Festnetz gibt es bei und nicht mehr, deshalb liegt das Handy griffbereit. Und wenn ich einen USB-Stick brauche, ist rosa Oktopussy immer griffbereit.

Vorfreude. Gut für jeden.

Schon immer habe ich kleinere und größere Termine und Ereignisse in meinem Kalender, auf die ich mich besonders stark freue. Die Vorfreude darauf versüßt mir den Alltag und die Wartezeit. Wenn ich einmal keine solchen Termine, Aufgaben oder anderen Ereignisse habe, sorge ich dafür, dass ich welche finde.

Den Spruch mit ‘Vorfreude ist die schönst Freude’ kennen wir alle. Auf mich trifft es nicht zu. Ich finde das Ereignis selbst am Schönsten. Aber das, auf was ich mich freue, strahlt von der Zukunft aus doch stark in die Gegenwart. Es gibt dabei einige wenige große Leuchttürme, auf die ich zum Teil noch mehrere Wochen oder noch länger warten muss, bis sie Realität werden. Diese Leuchttürme strahlen am stärksten. Aber ich habe auch viele kleine geplante Freuden, die ich zum Teil täglich habe. So hole ich z.B. mehrmals die Woche den Nachwuchs vom Kindergarten ab. Diese Zeit steht als Termin genauso fest im Kalender wie ein Kundentermin und ich freue mich bereits morgens darauf.

In der Stuttgarter Zeitung war am 17.03.2012 ein Artikel mit der Überschrift ‘Vorfreude ist gesund’. Forscher haben herausgefunden, dass ‘freudige Erwartung die Stresshormone im Körper reduziert. Die Vorfreude darauf, in einigen Tagen ein lustiges Video ansehen zu dürfen, senkte das Kortisol im Blut um 39 Prozentpunkte und das Epinephrin um 70 Prozentpunkte.’ Keine Ahnung, was Kortisol und Epinephrin sind. Aber es klingt toll.

Spaß und Vorfreude sind keineswegs nur Privilegien von Freizeitaktivitäten. Auch auf eine bestimmte Arbeit oder einen beruflichen Termin kann ich mich im Vorfeld richtig freuen und es kaum erwarten, dass es los geht. Es hängt von uns ab.

Glück managen …. Naja.

In der neuesten wöchentlichen NWB-Postille wird auf ein Buch aufmerksam gemacht mit dem Titel < Lässt sich Glück managen ? Erfolgreiches Glücksmanagement für Betriebs- und Volkswirte. >

Der Autor will in dem Buch aufzeigen, wie Glück als ‚erstrebenswerter Zustand erreicht und dauerhaft erhalten werden kann. … es dazu nicht mehr bedarf als die klassischen Management- und Controlling-Instrumente der Betriebswirtschaftslehre … der Glücksbegriff in ein intrapersonelles Zielsystem einzuordnen ist …‘.

Ich werde das Buch nicht lesen können. Das verkrafte ich nicht. Aber vielleicht hat ja jemand in der großen Welt dazu Lust und berichtet darüber? Das würde mich interessieren.

Das freut mich sehr.

Im neuen Blogbeitrag der Firma onchestra hat Michael Krause über den SteuerberaterCoach  Blog berichtet und speziell über die Serie < Freitag-Abend-Schreibtisch >. Da es bei onchestra um Online Marketing geht, beschreibt Michael Krause, warum die Idee so genial in Bezug auf Backlinks etc. ist.

Ich fand meine Idee schon auch gut. Aber unter diesem Aspekt hatte ich es bisher noch gar nicht gesehen. Und das Wort Backlink kannte ich auch nicht. Darum: Ganz herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag und die Erweiterung meines Social-Media-Horizontes. Beides freut mich wirklich sehr!

Schreibtisch Thomas Vellante

Thomas Vellante
Steuerberater

http://www.kanzlei-vellante.de

Themen Themen Themen.

Ich habe noch viele Themen auf meiner Liste, über die ich schreiben möchte. Und vielleicht haben Sie Themen, über die sie gerne etwas lesen würden. Jetzt müßten Sie mir nur noch über den Kommentar, Email, Xing, Facebook sagen, welche Themen das sind …

Die Wahrnehmung durch den Kunden.

Jeder von uns ist nicht nur Unternehmer, sondern auch Kunde. Und wir haben als Kunde konkrete Vorstellungen. Diese vergleichen wir mit unseren Wahrnehmungen. Das Gleiche tun natürlich auch unsere Kunden mit uns. Und es könnte sein, dass die Wahrnehmung unserer Kunden und unsere eigene nicht übereinstimmen.

Die äußeren Reize (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) werden im Gehirn zusammen mit tausenden anderen Reizen verarbeitet, die gleichzeitig auf uns einströmen. Irgendwie muss unser Gehirn diese Reize sortieren und in wichtig und unwichtig klassifizieren. Jetzt bin ich kein Hirnforscher, aber ich vermute stark, dass diese Sortierungskriterien etwas mit den eigenen Erwartungen zu tun haben. Was wir nicht erwarten, wird nur beschränkt wahrgenommen, außer der Reiz ist so stark, dass er uns als wichtig erscheint.

Wenn wir überhaupt von einem (potentiellen) Kunden wahrgenommen werden wollen, sollten wir uns Gedanken darüber machen, was seine Wahrnehmung bestimmt, wie wir in sein Blickfeld treten können. Und wenn wir wollen, dass der Kunde unsere erbrachte Arbeit auch als wertige Leistung wahrnimmt, müssen wir uns wiederum fragen, wie der Kunde uns und unsere Leistungen wahrnimmt und was seine Wahrnehmung bestimmt.

In Quarks & Co wurde ein Experiment gezeigt, in dem ein Reporter Passanten zu einem Thema befragte. Während des Gesprächs nahm ein anderer Reporter in einem unbemerkten Augenblick die Stelle des ersten ein. Ergebnis: Von den Passanten blieb dieser Wechsel zumeist unbemerkt. Link: Blind für Veränderungen.

Möglicherweise ist manchmal die Erfüllung von Erwartungen von größerer Bedeutung als das tatsächliche Ereignis. Und es kommt auf die Wahrnehmung des Kunden an. Wie wir uns selbst sehen, ist eine andere Sache.