Gut, dass Sie da sind.

Neben interessanten Aufgaben, Bezahlung, Arbeitsplatz und –zeiten usw. ist der zwischenmenschliche Kontakt im Unternehmen das Wichtigste. Es ist für uns nur schwer zu ertragen, wenn es menschlich nicht stimmt. Dagegen können wir alles Mögliche tolerieren, wenn die Atmosphäre gut ist und es menschlich passt.

Man muss grundsätzlich zueinander passen. Aber Atmosphäre fällt nicht vom Himmel. Dafür muss man, gerade als Chef, die Antennen auf Empfang stellen. Die Zimmertür und die Sinne müssen offen sein. Es ist uns wichtig, mit Kunden eine Beziehung aufzubauen, die nicht nur auf der Sachebene liegt. Noch viel wichtiger ist es, eine gute persönliche Beziehung zu den Mitarbeitern zu haben.

Eine Beziehung lebt vom Austausch und ist keine Einbahnstraße. Wenn ich offen mit den Mitarbeitern umgehe und mitteile, was mich begeistert, bewegt, wobei ich ein schlechtes Gefühl habe, wenn wir in kleinster oder großer Runde beisammen stehen und das letzte Wochenende Revue passieren lassen, werden sich alle öffnen. Mehr oder weniger; ganz ihrer Person entsprechend.

Wir sollten den anderen wissen lassen, dass er und seine Arbeit uns wichtig sind. Wenn etwas gut gelaufen ist, sagen wir es. Auch, wenn etwas nicht so gut war. Wenn sich ein Mitarbeiter in den Feierabend verabschiedet, können wir uns bei ihm bedanken. Bei Krankheit schreiben wir eine Karte, auf der alle unterschreiben. Wenn ein Mitarbeiter in Urlaub geht, geben wir eine Urlaubskarte und ein Präsent mit. Am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub liegt eine Tafel Schokolade auf dem Schreibtisch mit einem Willkommens-Post-It. Einer Mitarbeiterin kann man morgens aus dem Mantel helfen und sie abends zur Tür begleiten. … Es gibt so viele Kleinigkeiten. Und alle sind eine Geste für < Gut, dass Sie da sind. >

Terminkartei Homepage

Die Terminkartei-Homepage ist fertig. Vorläufig ist es noch eine Unterseite von SteuerberaterCoach.

www.terminkartei.de
www.steuerberatercoach.de

Schreibtisch Cordula Schneider

Cordula Schneider
Kanzleiberaterin
http://my-km.de/
http://delfi-net.de/ 

Impulse von außen.

Von dem Wiener Steuerberaterkollegen Gunther Hübner habe ich vor Jahren das erste Mal die Unterscheidung gehört zwischen ‘im Unternehmen‘ und ‘am Unternehmen’ arbeiten. Am Unternehmen zu arbeiten war mir fremd. Wir hatten genug zu tun und mussten schauen, wie wir über die Runden kamen. Aber mit Weiterentwicklung hatte das nichts zu tun. Oder, wenn doch, dann entweder zufällig oder durch Druck.

Ich wollte aber die Kanzlei und mich weiter bringen. Und zwar ohne jedes Rad neu erfinden zu müssen. Ich habe angefangen zu lesen: Über Führung, Marketing, Unternehmer, Entwicklung usw. Und das mache ich immer noch. Daraus erhalte ich Impulse, genau so wie durch den Besuch von Vorträgen. Doch diese Art ist nur die halbe Miete. Denn nach dem Impuls stehe ich alleine da. Es gibt z.B. keine Möglichkeit zu fragen: ‘Und wie hat dies funktioniert oder warum nicht?’ Es fehlt die Begleitung.

Ich brauchte neben Büchern, DVDs und Vorträgen reale Menschen. Ich hoffte, Gleichgesinnte zu finden, mit denen ein offener Austausch möglich ist. Lange musste ich nicht suchen. Wer im Bereich ‘Steuerberater’’ unterwegs ist und ein Netzwerk sucht, findet sehr bald das Steuerberaternetzwerk delfi-net unter der Leitung von den Kanzleiberaterinnen Angela Hamatschek und Cordula Schneider. Das hat für die damalige Situation bestens gepasst. Es ist ein Forum für die meisten Fragen und das mit persönlichem Kontakt, weil sich die Mitglieder von delfi-net  mehrmals jährlich treffen.

Irgendwann merkte ich, dass mir jemand fehlte, mit dem ich mich kurzfristig von Zeit zu Zeit persönlich austauschen konnte und der mir dabei neue Blickwinkel eröffnete oder weiterbringende Fragen stellte. Es sollte kein Vollzeitcoach sein, sondern ein Unternehmer, der auch coacht. Nach kurzer Suche habe ich ‘meinen Coach’ gefunden. Christian Herlan und wir treffen uns dann, wenn ich es brauche. Zwischendurch bleiben wir in losem Kontakt, um uns auszutauschen.

Doch alle Impulse sind nichts wert, wenn das Wichtigste fehlt: Die Umsetzung. Und das ist schwierig und zeitraubend genug. Die Schritte muss man alleine tun. Aber gut, wenn man Menschen an seiner Seite hat, die einen dabei begleitet.

Schreibtisch Nico Scholz

Nico Scholz
Steuerberater
www.witte-scholz.de 

Checkliste fürs Wochenende

 

Wer in der Woche seine To-Do-Liste abgearbeitet hat, fühlt sich möglicherweise wohler, wenn es auch für das Wochenende noch etwas abzuhaken gibt. Mit freundlicher Genehmigung einer Mandantin von Steuerberater Strinkau.

Wahrgenommen werden.

Viele von uns haben Geist, Zeit und Geld investiert, um das Unternehmen mit seinen Menschen und Leistungen darzustellen. Manche haben es vielleicht noch vor sich (s. Blogbeitrag (Kein-) Schaufenster). Möglichkeiten und Betätigungsfelder gibt es viele: Homepage, Büroeinrichtung, Corporate Design, Anzeigen, Social Media und vieles mehr.

Aber was wirklich zählt ist nicht, was wir präsentieren, sondern was beim (potentiellen) Kunden ankommt. Die Reizüberflutung ist bei uns allen dermaßen groß, dass wir uns nicht nur fragen sollten ‘Wie wollen wir uns darstellen?’, sondern viel wichtiger ‘Wie werden wir wahrgenommen?’. Irgendwie muss der Kunde uns sehen, hören, riechen, schmecken oder fühlen, auf uns aufmerksam werden und wir dürfen dann auch nicht gleich aussortiert werden, sondern müssen Interesse wecken und ihn bei der Stange halten.

Jedem von uns geht es so: Wenn man auf der Suche nach einem neuen Pkw ist, sieht man auf einmal überall Autos. Wer ein neues Sofa braucht, hält unbewusst nach Sofas Ausschau und fängt gleich an zu testen und zu vergleichen. Unsere Perspektive hat sich geändert. Wir haben bestimmte Erwartungen und unsere Wahrnehmung ist verändert.

In Quarks & Co habe ich ein Experiment gesehen, dass zeigt, wie eingeschränkt Wahrnehmung ist. Die Geschichte schaut man sich besser an, als dass ich sie erzähle (s.u.). Das Ergebnis war: Wir nehmen nur einen ganz kleinen Ausschnitt wahr. Und Unerwartetes blenden wir aus. Das passiert nicht nur im Film, sondern auch bei uns im Unternehmen und unseren Kunden.

Ich habe in der letzten Zeit neue Kunden immer gefragt, ob sie sich die Homepage angesehen haben und wenn ja, was ihnen aufgefallen ist. Es kamen fast immer die gleichen drei Antworten: Klare, verständliche Sprache, lustiger Film ‘Begeisterter Steuerberater’ und überraschendes Portrait. Die Kunden haben etwas wahrgenommen. Und sie wurden überrascht, weil es ihre Erwartungen durchbrochen hat.

Hier geht es zum Film: Blind für Veränderungen.