Eine Idee ist nur eine Idee.

Ich habe häufig und an den unmöglichsten Orten Ideen, was ich Neues machen will, was anders gemacht werden kann, wie Dinge gestaltet werden sollen, über was es sich zu schreiben lohnt usw. Im ersten Moment finde ich die Ideen fast immer außergewöhnlich und es wert, sie für später festzuhalten. Eine kurze Beschreibung, wie ich Ideen zur Realität werden lasse:

  • Festhalten und sammeln. Jede Idee kommt sofort in ein kleines Notizbuch, dass ich immer, wirklich immer, bei mir habe. Diese Notizbucheintragung übernehme ich in meine ‘Ideensammlung’. Ob das Outlook, Excel oder was auch immer ist, ist egal. Hauptsache: Nur ein Ort.
  • Reifen lassen. Viele Ideen sind nach einiger Zeit gar nicht mehr so anziehend. Deshalb schaue ich mir die Idee immer wieder von verschiedenen Seiten an und lasse sie Gestalt annehmen.
  • Erzählen. Wenn ich anderen von einer Idee erzähle, merke ich am besten, ob und wo es noch hakt oder ob es sich schon gut anfühlt. Auch Fragen und Anregungen bringen mich weiter.
  • Durchstarten. Irgendwann will die Idee Realität werden. Dann braucht es etwas Zeit und Durchhaltevermögen. Die Zeit muss ich mir nehmen und surfe dafür etwas weniger, gehe etwas später ins Bett, lass den Fernseher aus usw. Wenn die Idee genügend Strahlkraft hat, ist das Durchhaltevermögen kein Problem.

 Es gibt viele tolle Ideen. Aber auch eine tolle Idee ist leider nur eine Idee – bis ich daraus etwas mache.

Wie realisieren Sie Ihre Ideen?

Kleine Berührungen

 Als Steuerberater erbringen wir Leistungen, die unsere Kunden schätzen – wenn es gut läuft. Aber richtig aufregend werden die wenigsten Mandanten unsere Arbeit finden. Und solange wir uns im Rahmen des Üblichen bewegen, stimmt das auch. Dann bieten wir Basisqualität, die unser Kunde auch voraussetzt. Diese Leistung würde er bei anderen Steuerberatern ebenso finden.

Wenn wir uns aber etwas mehr anstrengen, schaffen wir es, unsere Kunden zu überraschen. Etwas zu bieten, was sie so nicht erwartet haben und weit über die ‘Basisqualität’ hinausgeht. Es geht nicht um den großen Wurf, sondern um pfiffige, ansprechende, überraschende Kleinigkeiten. Versteckte Berührungen, die unsere Kunden verblüffen, über die sie sich freuen und vielleicht auch reden. Solche kleinen Berührungen kosten nichts oder nicht viel und sind eher eine Frage von ein wenig Organisation.

Unsere neueste kleine Überraschung: Wenn ein Kunde seine Brille vergessen hat, können wir mit modischen Lesebrillen verschiedener Sehstärken aushelfen.

Was für kleine Berührungen haben Sie?

Ich heiße. Und ich bin.

Was antworten Sie auf die Frage < Wie heißen Sie und was machen Sie beruflich? > Die Antwort ist ein kleiner Baustein in der Außendarstellung und kann darüber entscheiden, ob der Fragende Interesse an mir und meiner Arbeit zeigt oder desinteressiert ‘Aha’ brummt.

Vielleicht legen Sie sich eine Antwort auf diese Frage zurecht. Diese Übung heißt Elevator Pitch, weil man innerhalb von rund 20 Sekunden (so lange dauert angeblich eine durchschnittliche Aufzugfahrt) Antworten gibt auf

  • Wie ich heiße.
  • Was ich bin, kann, mache.

Ich habe für mich zwei Antworten entwickelt, die ich situationsabhängig so oder ähnlich nutze:
< Ich heiße Christoph Nowag, bin Steuerberater und helfe Privatpersonen und Unternehmern. >
Und die andere Antwort:
< Ich heiße Christoph Nowag und helfe meinen Kunden, ruhig zu schlafen. >
Bei der zweiten Antwort kommt es häufiger zu anschließenden netten Gesprächen.

Und wie lautete Ihre Antwort auf die Frage: Wer sind Sie und was machen Sie?

Jeden Dienstag um 7.55 Uhr.

Wann aktualisiert man einen Blog? Ab nächste Woche jeden Dienstag um 7.55 Uhr.
Zugegebenermaßen: Ein Experiment.

Experimentieren Sie mit ?

Die Stunde des Siegers: Gewohnheiten ändern.

Es nervt ziemlich. Jeden Morgen möchte ich meine Aufgabenliste kurz durchsehen und entscheiden, was heute passiert. Aber ich schaffe es nicht immer; eigentlich nur manchmal.

Ich nehme mir fest vor, es mir zur Gewohnheit zu machen. Aber bis dahin braucht es eine Menge Energie und Motivation. Ich kann meinem Gehirn noch so häufig sagen, wie toll diese Verhaltensänderung wäre. Der Geist ist willig …    Kennen Sie das?

Gewohnheiten zu ändern braucht meistens Zeit und Training. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber es heißt, zwischen 30-42 Tagen Übung braucht es. Damit ist für mich klar, dass ich in dieser Zeit nur eine Gewohnheit wirklich einüben kann und nicht versuche, mehrere Veränderungen gleichzeitig anzugehen. Ich verankere diese Übungseinheiten, z.B. in meinem Outlook als wiederkehrende Aufgabe, die ich 42-mal abhaken muss. Und ich brauche kleine, sichtbare Erfolgserlebnisse. Ich schneide jeden Morgen nach erfolgter Planung etwas von meiner  ’42-iger Übungskarte‘ ab … mir macht das Spaß. Wenn ich am Ziel angekommen bin, gönne ich mir eine Belohnung. Meine Stunde als Sieger!

Welche Siegerformel haben Sie?

Liebes Tagebuch … Informationen für alle.

Was ist während meiner Abwesenheit passiert? Wem habe ich schon was mitgeteilt? Sind alle in der Kanzlei gleichgut informiert? … Diese Fragen haben uns lange gedrückt. Insbesondere, weil nicht alle Mitarbeiter Vollzeit arbeiten, gab es manchmal Informationslücken. Seitdem wir unser Tagebuch nutzen, sind diese Probleme Vergangenheit. www.steuerberatercoach.de/products

Mindestens jeden Morgen schaut jeder Mitarbeiter ins Tagebuch, um neue Informationen über die Kanzlei, Mandanten, Steuerrecht und vieles mehr zu erhalten. Jeder Mitarbeiter stellt auch selbst neue Informationen ein. Neben der reinen Information kann auch auf Dokumente, Homepages usw. verlinkt werden. Seitdem wir diesen Erfolgsbaustein nutzen, ist jeder bei uns gut informiert. Auch nach kurzer oder längerer Abwesenheit. Und neue Mitarbeiter bekommen einen schnellen Überblick.

Was für Lösungen haben Sie?

Die Kunst, Mandanten zu gewinnen.

Das Buch von Frau Hamatschek ist ein Ideenbuch und ein echter Praxisratgeber für jede Kanzlei, die sich weiterentwickeln will. Es geht dabei nicht zuvorderst um Neumandantenaquise, sondern die Handlungsfelder Strategie, Beziehungspflege, Empfehlungsmarketing, Außendarstellung und Marketingplan umfassen das gesamte Kanzleimarketing. Es ist mit 434 Seiten ein dickes Buch, dass ich nicht von vorne nach hinten lese, sondern bei Bedarf, Lust oder Zeit für einige Minuten zur Hand nehme. Es geht um die Praxis, um Anstösse, Beispiele und umsetzbare Hilfen.

Mandanten für sich und seine Arbeit zu gewinnen ist ein hochgestecktes Ziel. Das Buch kann helfen, Lösungen zu finden oder Probleme überhaupt erst zu lokalisieren.

Danke für dieses Buch!

www.kanzlei4you.com