Der Blog ist umgezogen.

Seit heute ist unsere neue Homepage online. Und gleichzeitig zieht auch der Blog mit um auf die neue Seite. Die Homepage finden Sie unter http://www.kanzlei-nowag.de/ und den Blog unter http://www.kanzlei-nowag.de/blog/ Alle Artikel, Kommentare usw. sind bereits umgezogen.

Ich hoffe, es klappt alles wie gewohnt. Sollten Sie einen Reader nutzen, müßten Sie die neue Adresse abonnieren: http://www.kanzlei-nowag.de/blog/

Wenn Probleme oder Fragen auftreten, bitte kurz bei mir melden.

Schreibtische Prof. Dr. Uta Brandes und Prof. Dr. Michael Erlhoff

Prof. Dr. Uta Brandes
Gender & Design & Designforschung und Autorin

Prof. Dr. Michael Erlhoff
Gründungsdekan International School of Design Köln und Autor

www.be-design.info
http://www.facebook.com/uta.brandes
http://www.facebook.com/michael.erlhoff

Letzte Woche habe ich im Blogbeitrag Schreibtisch-Wissenschaft die Arbeit der Designforscherin Prof.  Brandes vorgestellt. Heute folgen die Schreibtische.

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Wie sieht es in anderen Büros aus? Das ist nicht nur Neugier, sondern vielleicht erhält man auch Anregungen. Jeden Freitag wird ein vom Nutzer selbst fotografierter Schreibtisch gezeigt. Wenn auch Sie Ihren Schreibtisch zeigen wollen, mailen Sie bitte ein Bild und teilen Sie mit, ob Name, Homepage-URL und der Beruf veröffentlicht werden dürfen. info@steuerberatercoach.de

Offene Aufgaben sichtbar machen.

Vielleicht ist es nur mein Problem: Manchmal kommen Post, Notizen, Zeitschriften usw. in ungehöriger Menge auf meinen Schreibtisch, ohne dass ich die Chance hätte, der Dinge Herr zu werden. Solche Dokumente habe ich in einen Ablagekasten auf meinem Schreibtisch verfrachtet mit der Hoffnung, das Zeugs bis spätestens zum Ende der Woche abgearbeitet zu haben. Das hat manchmal nicht funktioniert und ich wusste gar nicht mehr, was sich in diesem horizontalen Haufen befindet.

Ich habe schon längere Zeit darüber nachgedacht, wie ich dieses Zeugs für mich übersichtlicher und besser zugreifbar organisieren kann. Alles einzuscannen und mit der Aufgabenverwaltung zu verknüpfen war eine Option. Leider für mich nicht praktikabel: Zu häufig kommt z.B. eine Email, die Aktion in mehreren Schritten und vielleicht auch von mehreren Personen erfordert. Dann hieße das jedes mal neu ausdrucken, Vermerke machen, wieder einscannen usw.

Auch Hängeregister funktionieren für mich nicht. Es dauert zu lange, sie anzulegen und sie sind mir auch zu sperrig und sehen grässlich aus.

Und dann kam mir die Idee: Ich nahm einen Terminkarteikasten und einigen Blanko-Trennblätter für die Terminkartei. Fürs erste reichen mir folgende Rubriken:

  • Heute [alles was, heute oder unmittelbar erledigt werden soll]
  • Woche [irgendwann demnächst zu machen]
  • Noch warten [ich habe meinen Teil erledigt und warte jetzt auf die Aktion eines anderen]
  • Lesen

Und schon konnte ich die Dokumente aus der horizontalen Sammelablage in eine für mich übersichtliche senkrechte Position einordnen. Jedes Dokument habe ich mit einem Post-It und einem Begriff / Mandantennamen / To-Do etc. bezeichnet und vor die jeweilige Trennkarte abgelegt.

Wenn die Aufgabe erledigt ist, lege ich das Dokument ab (gescannt oder real).

Ich arbeite jetzt seit einiger Zeit damit und es funktioniert wunderbar. Ich habe es im Blick, finde die Dokumente schnell, die Ablage nimmt nicht zu viel Platz weg und es motiviert mich, nicht zu viele unbearbeitete Aufgaben (sofort sichtbar an den Post-Its) im Karteikasten zu haben. Dass seitdem der Schreibtisch auch noch häufiger astrein aussieht ist ein weiterer Nebeneffekt.

Folgendes brauchen Sie:

  • Karteikasten (breiter als Din A 4 mit hoher Rückwand, damit die Dokumente halten)
  • Trennkarten die höher als Din A 4 sind
  • Post-Its
  • ca. 10 Minuten zum Einrichten des Organisationswerkzeugs und individuell Zeit, um die Dokumente einzusortieren (oder gleich zu erledigen)

Wer keine Lust hat, Terminkartei und Blanko-Trennkarten selbst zu basteln, kann sie bestellen: Bestellformular.
Weitere Informationen zur Terminkartei: Link

Bisher vorgestellte weitere Hilfsmittel:

Schreibtisch-Wissenschaft.

Anstatt eines Schreibtischfotos gibt es heute Erkenntnisse über Schreibtische auf der ganzen Welt. Untersucht von der Designforscherin Prof. Dr. Uta Brandes. Klaus P. Knorr hat mir den Artikel geschickt. Ganz herzlichen Dank dafür!

Und hier geht es zum Artikel: Link

Vom Schnipsel zum Beitrag.

Letzten Freitag habe ich den 150ten Blogbeitrag veröffentlicht. Mit dem heutigen Beitrag öffne ich die Tür weit und gebe Einblick, wie die Beiträge entstehen.

Alles startet mit einer Idee oder zumindest mit einem Ideenschnipsel. Seit ich im März 2011 den Blog schreibe, hat sich meine Wahrnehmung verändert. Ich achte stärker darauf, ob sich Themen (über die ich lese, von denen ich höre, die ich selbst erlebe) eignen könnten, irgendwann einmal ein Blogbeitrag zu werden. Diese Schnipsel halte ich entweder in meinem Notizbuch fest oder gleich in meiner Blogideen-Sammlung in Evernote.

Meistens am Montagabend wähle ich ein Thema aus und eröffne meine Blogschreibstube. Sowohl Themenauswahl wie auch das Schreiben gehen mir manchmal flott von der Hand und an anderen Abenden muß ich um jedes Wort kämpfen. Selten, wenn es gar nicht geht, wechsle ich noch einmal das Thema. Danach geht es besser. So dauert das Schreiben eines Beitrags zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden. Besonderen Spaß macht es mir, die Überschrift zu finden. Kurz und knackig und neugierig machend soll sie sein.

Im Anschluss folgt ein weiterer vergnüglicher Teil und ich male ein den Text begleitendes Bild. Wobei: Malen kann ich eigentlich nicht, aber ich kann zumindest so die Striche in Beziehung zueinander setzen, dass ein dem Text dienliches Bildchen herauskommt.

Mit dem Entwurf geht es dann zum Lektorat: Meine Frau liest dankenswerter Weise immer den Prototypen und ich am Dienstagmorgen auch noch einmal. Nach den Änderungen folgt die Veröffentlichung und Bekanntgabe über Xing, Facebook sowie das Versenden der Erinnerungsemails. … Fertig.

Und dann kommen die Leser. Und ich freue mich riesig, wenn es viele sind. Und bin dankbar für Reaktionen, Vorschläge, Meingungen und andere Perspektiven.

Schreibtisch Christopher Lewis

Christopher Lewis aus München
Samstag. Hochwertig restaurierte Fahrrad-Klassiker.

http://www.samstag-rad.de
https://www.facebook.com/pages/Samstag/339607442753503
https://twitter.com/SamstagRad

Das Samstag Atelier mit einem Teil des Showrooms. Der Schreibtisch ist fast immer so aufgeräumt. Auf dem Tisch die aktuelle Ausgabe von „brand eins“  mit einem Beitrag über Samstag.

Anders oder billiger sein.

Der Vortragsredner und Bestsellerautor Dr. Peter Kreuz hat dem Wirtschafsblatt ein Interview gegeben. Es geht darin um das Anderssein. Besonders gefallen hat mir diese Stelle:

‚… Für Unternehmen und insbesondere für Neugründungen ergeben sich daraus zwei strategische Wahlmöglichkeiten: Entweder sie sind wirklich anders als die anderen Wettbewerber – oder aber sie sind billiger. Alles, außer gewöhnlich oder billiger. Sie werden garantiert scheitern, wenn sie versuchen, beides zu sein. Und sie werden garantiert scheitern, wenn sie keines von beiden sind. Marken oder Geschäftskonzepte, an denen niemand irgendetwas auszusetzen ist, haben einen Fehler: Sie sind uninteressant. …‘

Das gesamte Interview finden Sie hier: Interview

Und ein Schreibtischbild hier: Schreibtischfoto